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Wie gestalten wir die Mobilität der Zukunft so, dass sie für alle Menschen in Brandenburg funktioniert? Dieser zentralen Frage widmete sich ein spannender Diskussionsabend beim Auto Club Europa (ACE) und der Verkehrswacht Potsdam. Gemeinsam mit meinem Landtagskollegen Uwe Adler durfte ich gestern den Austausch mit den Mitgliedern suchen, um konkret über die Mobilitätsstrategie Berlin-Brandenburg und die Situation in der Landeshauptstadt Potsdam zu sprechen.
Pendlerströme verstehen, Lösungen schaffen
Potsdam und sein Umland sind durch engmaschige Pendlerverflechtungen geprägt. Für uns ist klar: Mobilität darf nicht an der Stadtgrenze aufhören. Sie ist ein wesentlicher Teil der Daseinsvorsorge. Wer im Umland wohnt und in der Stadt arbeitet – oder umgekehrt – ist auf ein System angewiesen, das ineinandergreift.
In der Diskussion wurde deutlich, wo wir die Hebel ansetzen müssen:
- Verlässliche Bahnverbindungen: Der Ausbau des Schienennetzes ist das Rückgrat der Verkehrswende. Taktverdichtungen und Kapazitätserweiterungen sind hier essenziell.
- Sichere Radwege: Das Fahrrad muss auch für längere Strecken und über Gemeindegrenzen hinweg eine echte, sichere Alternative werden.
- Mehr P+R-Angebote: Wir müssen den Umstieg vom Auto auf den ÖPNV so einfach und attraktiv wie möglich gestalten – durch moderne Park-and-Ride-Plätze an strategischen Knotenpunkten.
Zusammenarbeit als Schlüssel zum Erfolg
Die Verkehrswende in Brandenburg lässt sich nicht im Alleingang bewältigen. Es braucht eine starke Zusammenarbeit zwischen Stadt und Land. Nur wenn Landkreise, Kommunen und die Landeshauptstadt an einem Strang ziehen, entstehen Mobilitätskonzepte, die den Alltag der Menschen wirklich erleichtern.
Mein Leitbild für Brandenburg: Mobilität muss klimafreundlich, bezahlbar und verlässlich sein. Dafür setze ich mich im Landtag ein – mit dem Ziel, dass jede Brandenburgerin und jeder Brandenburger flexibel und sicher ans Ziel kommt, egal ob mit dem Auto, dem Rad oder der Bahn.
Ein herzliches Dankeschön an den ACE und die Verkehrswacht für die Einladung und den konstruktiven Austausch!




Ein Stück ostdeutsche Identität bewahren
Für viele von uns in Brandenburg und ganz Ostdeutschland ist der Name Simson untrennbar mit dem Gefühl von Freiheit, dem ersten eigenen fahrbaren Untersatz und unzähligen Stunden in der Garage verbunden. Ob Schwalbe, S50, S51 oder das markante Duo – diese Fahrzeuge sind weit mehr als nur Fortbewegungsmittel; sie sind gelebte Alltags- und Jugendkultur, die Generationen verbindet.
Ein persönlicher Rückblick auf dem Alten Markt
Ich erinnere mich noch gut daran, wie ich selbst vor 30 Jahren mit meinem Simson-Roller in die Unabhängigkeit gestartet bin. Dieses Gefühl, den Wind im Gesicht zu spüren und die Technik noch selbst verstehen zu können, vergisst man nicht. 😁
Umso mehr hat es mich gefreut, auf dem Alten Markt in Potsdam ein Zeichen für dieses kulturelle Erbe zu setzen. Es war mir ein großes Vergnügen, auf einer wunderschönen Schwalbe Platz zu nehmen und die Aufmerksamkeit auf dieses wichtige Stück unserer Geschichte zu lenken. Begleitet wurde ich von meinem Kollegen Wolfgang Roick, der mit seiner sehr individuellen „Simme“ vorgefahren ist und sichtlich für Begeisterung gesorgt hat.
Politische Initiative für den Erhalt der Schrauberkultur
Damit die Simson-Kultur nicht nur in der Erinnerung fortlebt, sondern auch in Zukunft sicher auf unseren Straßen und in unseren Köpfen bleibt, haben wir als SPD-Fraktion gemeinsam mit BSW und CDU einen wichtigen Antrag in den Landtag eingebracht.
Unsere Ziele sind klar formuliert:
- Sichtbarkeit stärken: Wir wollen Simson als zentralen Bestandteil ostdeutscher Zeit- und Jugendkultur fördern. Das bedeutet mehr Präsenz in Museen und eine wissenschaftliche Aufarbeitung der Technik- und Sozialgeschichte dieser Kult-Marke.
- Rechtssicherheit für Reimporte: Ein Kernpunkt unserer Initiative betrifft die rechtliche Situation von Reimporten. Wir setzen uns für klare Regeln ein, damit originale Simson-Fahrzeuge – unabhängig von ihrer Herkunft – weiterhin legal mit der privilegierten Höchstgeschwindigkeit von 60 km/h gefahren werden dürfen.
Die Simson-Community ist ein starkes Beispiel für Zusammenhalt und handwerkliches Geschick. Diesen „Anpacker-Geist“ wollen wir unterstützen und wertschätzen. Denn Veränderung und Fortschritt brauchen auch eine Rückbesinnung auf das, was uns als Gesellschaft prägt.


Ich setze mich dafür ein, dass der Ausbau der Windenergie in Brandenburg verlässlich, transparent und gut strukturiert erfolgt. Dabei ist mir besonders wichtig, dass unsere Gemeinden einbezogen werden und ihre Interessen berücksichtigt bleiben. Durch klare Rahmenbedingungen und eine ausgewogene regionale Verteilung möchte ich dazu beitragen, dass die Energiewende im Einklang mit den Menschen und den Regionen umgesetzt wird. So gelingt ein nachvollziehbarer, nachhaltiger und gut abgestimmter Ausbau der Windkraft in Brandenburg.

Mein Besuch bei Tesla in Grünheide
Brandenburg entwickelt sich rasant zu einem Zentrum für moderne Mobilität und innovative Industrie. Um einen direkten Einblick in eines der prägendsten Projekte unserer Region zu erhalten, durfte ich gemeinsam mit meinem Landtagskollegen Marcel Penquitt die Tesla Gigafactory in Grünheide besuchen.
Ein Standort der Superlative
Was hier in kurzer Zeit entstanden ist, beeindruckt nachhaltig. Rund 11.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus über 130 Nationen arbeiten hier Hand in Hand. Diese Internationalität und Vielfalt sind ein starkes Zeichen für die Attraktivität Brandenburgs als Arbeitsort. Besonders faszinierend war der Blick in die Produktionsstraßen: Die hochautomatisierten Abläufe und der Einsatz modernster Robotertechnik zeigen eindrucksvoll, wie die industrielle Fertigung der Zukunft aussieht.
Im Dialog über die Herausforderungen der Region
Nach der Werksbesichtigung stand der fachliche Austausch im Mittelpunkt. Ein herzliches Dankeschön geht an Marcel Rauer von Tesla, mit dem wir über die tägliche Arbeit im Werk und die strategische Weiterentwicklung des Standorts sprechen konnten.
Im Fokus standen dabei Themen, die uns auch politisch stark fordern:
- Infrastruktur: Wie sichern wir eine optimale Anbindung des Standorts?
- Pendlerströme: Welche Mobilitätskonzepte brauchen wir für die tausenden Beschäftigten?
- Bürokratieabbau: Wie können wir Genehmigungsverfahren effizienter gestalten, ohne Standards zu senken?
Mein Fazit
Der Besuch hat einmal mehr gezeigt: In Grünheide verbindet sich technologische Innovation mit industrieller Tatkraft. Für uns als Landespolitiker bleibt es eine zentrale Aufgabe, die Rahmenbedingungen so zu gestalten, dass solche Großprojekte langfristig erfolgreich sind und die gesamte Region davon profitiert. 🚘⚡
Gedanken zum Mauer-Gedenken in Bernau




Am 13. August 2025 stand ich gemeinsam mit dem SPD-Ortsverein Bernau und vielen anderen Menschen an der Gedenkstätte Bernau. Es war ein Tag des stillen Gedenkens, aber auch des klaren Bekenntnisses zu Freiheit und Demokratie. Vor 64 Jahren begann der Bau der Berliner Mauer – ein Bauwerk, das Familien zerriss, Freundschaften zerstörte und unzähligen Menschen Leid brachte.
In meinem Redebeitrag habe ich daran erinnert, dass Geschichte nicht etwas Abgeschlossenes ist, das in Büchern verstaubt. Sie wirkt bis heute nach. Gerade in einer Zeit, in der demokratische Werte unter Druck geraten, ist es unsere Aufgabe, aus der Vergangenheit zu lernen und uns aktiv für eine freie und offene Gesellschaft einzusetzen.
Besonders gefreut hat mich, dass neben Bürger*innen auch Vertreter*innen anderer Parteien sowie des DGB anwesend waren. Dieses gemeinsame Erinnern über Parteigrenzen hinweg ist ein starkes Zeichen: Freiheit, Menschenrechte und Demokratie sind keine Parteifragen, sondern Grundwerte, die uns alle verbinden.
Ich danke allen, die an diesem Tag mit uns innegehalten haben, für ihr Kommen und ihr Interesse. Gedenken ist mehr als ein Rückblick – es ist ein Auftrag für die Zukunft.
Mein Rückblick auf den Austausch mit Bürger*innen in Bernau





Am 8. August hatte ich gemeinsam mit dem SPD-Ortsverein Bernau wieder die Gelegenheit, Bürger*innen auf dem Marktplatz zu treffen. Unser Gesprächsformat „Kaffee, Kuchen, Klartext“ lädt zum direkten Austausch ein – und bei sommerlichem Wetter und frischem Kuchen wurde schnell deutlich, wie wichtig es ist, zuzuhören und ins Gespräch zu kommen.
Ich konnte viele Fragen zu landespolitischen Themen beantworten, aber auch konkrete Anliegen aus Bernau aufnehmen. Für mich ist der direkte Kontakt mit den Menschen vor Ort ein zentraler Bestandteil meiner Arbeit: Nur so erfahren wir, was die Menschen wirklich bewegt.
Besonders schön war es, zu sehen, wie ungezwungen und offen die Gespräche bei Kaffee und Kuchen geführt wurden. Ich danke allen, die vorbeigekommen sind, für ihr Interesse, ihre Anregungen und die vielen guten Gespräche. Der Austausch motiviert mich, weiterhin aktiv für unsere Stadt und die Menschen in Brandenburg einzutreten.
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