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Ein leistungsstarker Öffentlicher Personennahverkehr (ÖPNV) ist die Lebensader unseres Landkreises. Um über die aktuellen Herausforderungen und die Zukunft des Busverkehrs im Barnim zu sprechen, war ich zu Gast bei der Barnimer Busgesellschaft (BBG). Gemeinsam mit Geschäftsführer Frank Wruck habe ich mich intensiv über Finanzierungsperspektiven und den technologischen Wandel ausgetauscht.
Das Deutschlandticket und die Finanzierungssicherheit
Ein zentrales Thema unseres Gesprächs war das Deutschlandticket. So sehr wir den Erfolg dieses Angebots für die Fahrgäste begrüßen, so ehrlich müssen wir über die Auswirkungen auf die Verkehrsunternehmen und die Aufgabenträger sprechen. Es geht vor allem darum, wie wir langfristige Planungssicherheit schaffen und die Finanzierung so aufstellen, dass das Angebot im ländlichen Raum nicht nur gehalten, sondern bedarfsgerecht ausgebaut werden kann.
Antriebstechnologien der Zukunft: Diesel, Elektro oder Wasserstoff? ⚡🔋
Die Verkehrswende auf der Straße ist auch eine technologische und wirtschaftliche Herkulesaufgabe. Wir haben die verschiedenen Antriebsarten im Hinblick auf ihre Praxistauglichkeit im Barnim analysiert:
- Ökonomische Unterschiede: Von den deutlich höheren Investitionskosten für emissionsfreie Fahrzeuge bis hin zu den laufenden Betriebskosten.
- Infrastruktur: Welche Anforderungen stellen E-Busse oder Wasserstoffantriebe 🌱 an unsere Betriebshöfe und Werkstätten?
- Planungssicherheit: Wie kann das Land die Unternehmen beim Umstieg auf moderne Flotten optimal unterstützen, ohne die Wirtschaftlichkeit zu gefährden?
Fokus auf den Schülerverkehr 🎒
Besonders gefreut hat mich, dass mich meine Schülerpraktikantin aus Panketal bei diesem Termin begleitet hat. Passend dazu stand die Organisation und der Betrieb des Schülerverkehrs im Landkreis Barnim im Fokus. Für Familien und junge Menschen ist eine verlässliche Anbindung an die Schulen von zentraler Bedeutung. Hier müssen wir sicherstellen, dass die Kapazitäten mit der dynamischen Entwicklung unserer Region Schritt halten.
Mein Fazit
Der Austausch bei der BBG hat viele wichtige Impulse geliefert. Ob digitale Ticketlösungen oder moderne Antriebe – der ÖPNV im Barnim ist in Bewegung. Als Landtagsabgeordnete nehme ich diese Praxiseinblicke mit nach Potsdam, um mich dort für eine solide Finanzierung und moderne Rahmenbedingungen starkzumachen.
Ein herzliches Dankeschön an Frank Wruck und das gesamte Team der BBG für den tiefen Einblick in ihren anspruchsvollen Betrieb! 🤝🚍

Die Mobilitätswende in Brandenburg findet nicht nur auf dem Papier statt, sondern ganz konkret auf unseren Schienen. Am Donnerstag hatte ich die Gelegenheit zu einem ausführlichen Arbeitsgespräch mit dem Vorstand der Niederbarnimer Eisenbahngesellschaft (NEB), um über die Zukunft des Schienenverkehrs in unserer Region zu sprechen. 🚆
Die Heidekrautbahn als Innovationsmotor
Ein Schwerpunkt unseres Austauschs war das zukunftsweisende Forschungsprojekt zu Wasserstoffzügen auf der Heidekrautbahn. 🌱 Hier zeigt sich, wie moderne Technologie und regionale Verbundenheit Hand in Hand gehen können. Wir haben offen über die bisherigen Erfahrungen, aber auch über die technischen und infrastrukturellen Herausforderungen gesprochen, die ein solches Pionierprojekt mit sich bringt.
Für mich ist klar: Solche Projekte sind essenziell, um den ÖPNV im ländlichen Raum klimaneutral und attraktiv zu gestalten.
Entwicklung der Region und Verkehrsverträge
Neben den technologischen Innovationen standen die allgemeinen Entwicklungsperspektiven unserer Region im Fokus. Wir haben über die aktuellen Verkehrsverträge diskutiert und darüber, wie wir die Taktzeiten und die Verlässlichkeit für die Pendlerinnen und Pendler weiter verbessern können.
Eine starke Schienenanbindung ist die Grundvoraussetzung dafür, dass Stadt und Umland noch enger zusammenwachsen und der Umstieg vom Auto auf die Bahn dauerhaft gelingt.
Gemeinsam in die Zukunft
Ich danke dem Vorstand der NEB herzlich für den offenen und konstruktiven Dialog sowie das damit verbundene Vertrauen. 🤝 Solche Gespräche sind die Basis dafür, dass wir im Landtag die richtigen politischen Weichen stellen können.
Wir bleiben an den Themen dran – und ich freue mich darauf, den Austausch schon in Kürze fortzusetzen! ✨

Die Bilder vom Brand in der Schönower Heide im letzten Sommer haben wir alle noch vor Augen. Was dort durch den unermüdlichen Einsatz unserer Feuerwehrkräfte geleistet wurde, um Schlimmeres zu verhindern, verdient unser aller Hochachtung. Auf Einladung von Beate Kerkhofer und dem Schönower Heideverein durfte ich gestern an einem besonderen Dankeschön-Frühstück für die beteiligten Wehren teilnehmen.
Wertschätzung über die Stadtgrenzen hinaus
Es war mir ein persönliches Anliegen, den Kameradinnen und Kameraden eine klare Botschaft zu überbringen: Euer Einsatz wird nicht nur vor Ort, sondern auch auf Landesebene gesehen und mit großem Respekt anerkannt. Dieses Engagement ist alles andere als selbstverständlich – es ist das Rückgrat unserer Sicherheit im Land Brandenburg. 🙏🔥
Starke Zusammenarbeit als Erfolgsfaktor
Besonders erfreulich war das Feedback der Feuerwehren selbst. Ausdrücklich hervorgehoben wurde die hervorragende Kooperation zwischen:
- den Landesbehörden und dem Forst,
- der Stadtverwaltung und den Ortsvorstehern,
- sowie Landrat Daniel Kurth.
Dieses Ineinandergreifen der verschiedenen Ebenen ist entscheidend, wenn es im Ernstfall schnell gehen muss. Nur durch kurze Wege und gegenseitiges Vertrauen können wir solche Krisensituationen meistern.
Den Blick nach vorn richten
Neben dem Dank stand auch der offene Austausch über die Zukunft im Mittelpunkt. Wir haben über die aktuellen Herausforderungen im Einsatzalltag gesprochen und darüber, wo wir als Politik noch nachbessern müssen, um die Bedingungen für unsere Einsatzkräfte weiter zu optimieren. 💬📋
Ein herzliches Dankeschön an den Schönower Heideverein für die Gastfreundschaft und die Organisation dieses Vormittags. Und vor allem: Danke an alle Einsatzkräfte für euren großartigen Dienst an unserer Gemeinschaft! 💪🚒


Die Wohnraumfrage ist eine der drängendsten sozialen Herausforderungen unserer Zeit. Besonders im Berliner Umland spüren die Menschen den Druck durch steigende Mieten. Um hier gegenzusteuern, hat das Land Brandenburg gehandelt: Seit dem 1. Januar 2026 gelten in deutlich mehr Kommunen als bisher – in 36 statt zuvor 19 – verstärkte Schutzrechte für Mieterinnen und Mieter.
Was ändert sich konkret?
Mit zwei zentralen Verordnungen greifen wir direkt in den Wohnungsmarkt ein, um Preissprünge abzufedern und Fairness zu garantieren:
- Die Kappungsgrenze: Bei bestehenden Mietverträgen darf die Miete innerhalb von drei Jahren nur noch um maximal 15 % steigen. Bisher lag diese Grenze bei 20 %. Das verschafft Haushalten mehr finanzielle Planungssicherheit.
- Die Mietpreisbremse: Bei Neuvermietungen wird der Spielraum deutlich eingeschränkt. Die Miete darf nun höchstens 10 % über der ortsüblichen Vergleichsmiete liegen. Zuvor waren theoretisch Sprünge von bis zu 30 % möglich – eine Praxis, der wir hiermit einen Riegel vorschieben.
Mein Wahlkreis im Fokus
Es freut mich besonders, dass diese Schutzregeln nun flächendeckend dort wirken, wo der Bedarf am größten ist. In meinem Wahlkreis sind folgende Kommunen Teil der Verordnung:
- Bernau bei Berlin
- Panketal (erneut)
- Ahrensfelde
Mobilität und Wohnen gehören zusammen
Für mich ist klar: Wohnen darf kein Luxusgut sein. Wer im Barnim arbeitet oder hier seine Wurzeln hat, muss sich das Leben hier auch leisten können. Diese Maßnahmen sind ein wichtiger Baustein unserer Politik für soziale Gerechtigkeit. Gemeinsam mit einer starken Infrastruktur und bezahlbarer Mobilität sorgen wir dafür, dass unsere Region für alle lebenswert bleibt.
Wir setzen ein klares Zeichen gegen Mietwucher und für ein faires Miteinander auf dem Wohnungsmarkt.




Demokratie entscheidet sich oft direkt vor der Haustür. Umso wichtiger ist der direkte Draht zwischen der Landespolitik und den Akteuren in unseren Gemeinden. Gestern durfte ich gemeinsam mit meinem Landtagskollegen Besuch von Norbert Wedekind und Ingo Ebel im Landtag begrüßen, um über ein Thema zu sprechen, das die Menschen in Halbe aktuell sehr bewegt.
Bürgerbeteiligung ernst nehmen
Im Mittelpunkt unseres Gesprächs stand die laufende Bürgerbefragung zur möglichen Windkraftnutzung in Halbe. Windenergie ist ein zentraler Baustein der Energiewende, aber sie braucht Akzeptanz. Wir waren uns einig: Beteiligung darf kein bloßes Schlagwort sein. Sie bleibt nur dann glaubwürdig, wenn die Entscheidungsfindung transparent abläuft und die Sorgen sowie Anregungen der Menschen vor Ort wirklich Gehör finden.
Unterstützung für das kommunale Ehrenamt
Der Austausch hat einmal mehr gezeigt, wie lebendig die Demokratie auf kommunaler Ebene ist. Gleichzeitig wurde deutlich, vor welchen Herausforderungen unsere ehrenamtlichen Gemeindevertreterinnen und -vertreter stehen.
Wir haben darüber diskutiert, wo das Land unterstützen muss, damit:
- Entscheidungsprozesse rechtssicher und verständlich gestaltet werden können.
- Ehrenamtliche bei komplexen Themen wie der Energieplanung nicht allein gelassen werden.
- Strukturen geschaffen werden, die echtes Mitbestimmen ermöglichen, ohne die Verantwortlichen zu überfordern.
Gemeinsam an Lösungen arbeiten
Ich danke Norbert Wedekind und Ingo Ebel herzlich für den Besuch, den offenen Austausch und ihren unermüdlichen Einsatz für die Gemeinde Halbe. Solche Impulse aus der Praxis sind für unsere parlamentarische Arbeit unverzichtbar.
Wir nehmen die wertvollen Hinweise mit in unsere Fraktion und werden an den besprochenen Themen eng dranbleiben. Denn nur gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern gestalten wir ein zukunftsfähiges Brandenburg.


Gewalt gegen Frauen ist kein privates Problem, sondern eine gesellschaftliche Realität, die wir niemals hinnehmen dürfen. Am Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen haben wir im Brandenburger Landtag ein deutliches und weithin sichtbares Zeichen gesetzt: Um 13 Uhr wurde im Innenhof die Flagge von UN Women gehisst.
Gemeinsam für Schutz und Sichtbarkeit
Es war ein bewegender Moment, der durch starke Worte und klare Forderungen begleitet wurde. Im Rahmen der Veranstaltung sprachen:
- Prof. Dr. Ulrike Liedtke, Präsidentin des Landtages Brandenburg
- Patrick Wahl, Staatssekretär für Gesundheit und Soziales
- Ruth Wagner, Sprecherin des Frauenpolitischen Rates Brandenburg e.V.
- Barbara Richstein, Bundesvorsitzende des Weißen Ring e.V.
Diese Vielfalt an Perspektiven – von der parlamentarischen Spitze über die Landesregierung bis hin zu den Fachverbänden und Opferschutzorganisationen – unterstreicht: Der Schutz von Frauen vor Gewalt ist eine Querschnittsaufgabe, die uns alle angeht.
Unterstützungssysteme stärken und ausbauen
Das Hissen der Flagge ist ein wichtiges Symbol, doch Symbole allein reichen nicht aus. Als Politik stehen wir in der Verantwortung, die Rahmenbedingungen für ein gewaltfreies Leben zu schaffen und abzusichern.
Besonders im Fokus stehen für uns dabei:
- Verlässliche Finanzierung: Wir müssen die Finanzierung von Frauenhäusern und Beratungsstellen langfristig und bedarfsgerecht sichern.
- Erreichbare Hilfe: Angebote wie das bundesweite Hilfstelefon (unter der Nummer 116 016) müssen noch bekannter gemacht werden.
- Prävention: Gewaltprävention fängt bei der Aufklärung an. Wir müssen Strukturen schaffen, die Gewalt verhindern, bevor sie entsteht.
Gewalt gegen Frauen darf kein Tabuthema sein – heute nicht und an keinem anderen Tag im Jahr. Wir stehen fest an der Seite der Betroffenen und setzen uns für ein Brandenburg ein, in dem alle Menschen sicher und selbstbestimmt leben können.
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Programm der SPD Brandenburg
Regierungsprogramm der SPD Brandenburg 2024-2029
Koalitionsvertrag von SPD und CDU