




Demokratie entscheidet sich oft direkt vor der Haustür. Umso wichtiger ist der direkte Draht zwischen der Landespolitik und den Akteuren in unseren Gemeinden. Gestern durfte ich gemeinsam mit meinem Landtagskollegen Besuch von Norbert Wedekind und Ingo Ebel im Landtag begrüßen, um über ein Thema zu sprechen, das die Menschen in Halbe aktuell sehr bewegt.
Bürgerbeteiligung ernst nehmen
Im Mittelpunkt unseres Gesprächs stand die laufende Bürgerbefragung zur möglichen Windkraftnutzung in Halbe. Windenergie ist ein zentraler Baustein der Energiewende, aber sie braucht Akzeptanz. Wir waren uns einig: Beteiligung darf kein bloßes Schlagwort sein. Sie bleibt nur dann glaubwürdig, wenn die Entscheidungsfindung transparent abläuft und die Sorgen sowie Anregungen der Menschen vor Ort wirklich Gehör finden.
Unterstützung für das kommunale Ehrenamt
Der Austausch hat einmal mehr gezeigt, wie lebendig die Demokratie auf kommunaler Ebene ist. Gleichzeitig wurde deutlich, vor welchen Herausforderungen unsere ehrenamtlichen Gemeindevertreterinnen und -vertreter stehen.
Wir haben darüber diskutiert, wo das Land unterstützen muss, damit:
- Entscheidungsprozesse rechtssicher und verständlich gestaltet werden können.
- Ehrenamtliche bei komplexen Themen wie der Energieplanung nicht allein gelassen werden.
- Strukturen geschaffen werden, die echtes Mitbestimmen ermöglichen, ohne die Verantwortlichen zu überfordern.
Gemeinsam an Lösungen arbeiten
Ich danke Norbert Wedekind und Ingo Ebel herzlich für den Besuch, den offenen Austausch und ihren unermüdlichen Einsatz für die Gemeinde Halbe. Solche Impulse aus der Praxis sind für unsere parlamentarische Arbeit unverzichtbar.
Wir nehmen die wertvollen Hinweise mit in unsere Fraktion und werden an den besprochenen Themen eng dranbleiben. Denn nur gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern gestalten wir ein zukunftsfähiges Brandenburg.