


Gewalt gegen Frauen ist kein privates Problem, sondern eine gesellschaftliche Realität, die wir niemals hinnehmen dürfen. Am Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen haben wir im Brandenburger Landtag ein deutliches und weithin sichtbares Zeichen gesetzt: Um 13 Uhr wurde im Innenhof die Flagge von UN Women gehisst.
Gemeinsam für Schutz und Sichtbarkeit
Es war ein bewegender Moment, der durch starke Worte und klare Forderungen begleitet wurde. Im Rahmen der Veranstaltung sprachen:
- Prof. Dr. Ulrike Liedtke, Präsidentin des Landtages Brandenburg
- Patrick Wahl, Staatssekretär für Gesundheit und Soziales
- Ruth Wagner, Sprecherin des Frauenpolitischen Rates Brandenburg e.V.
- Barbara Richstein, Bundesvorsitzende des Weißen Ring e.V.
Diese Vielfalt an Perspektiven – von der parlamentarischen Spitze über die Landesregierung bis hin zu den Fachverbänden und Opferschutzorganisationen – unterstreicht: Der Schutz von Frauen vor Gewalt ist eine Querschnittsaufgabe, die uns alle angeht.
Unterstützungssysteme stärken und ausbauen
Das Hissen der Flagge ist ein wichtiges Symbol, doch Symbole allein reichen nicht aus. Als Politik stehen wir in der Verantwortung, die Rahmenbedingungen für ein gewaltfreies Leben zu schaffen und abzusichern.
Besonders im Fokus stehen für uns dabei:
- Verlässliche Finanzierung: Wir müssen die Finanzierung von Frauenhäusern und Beratungsstellen langfristig und bedarfsgerecht sichern.
- Erreichbare Hilfe: Angebote wie das bundesweite Hilfstelefon (unter der Nummer 116 016) müssen noch bekannter gemacht werden.
- Prävention: Gewaltprävention fängt bei der Aufklärung an. Wir müssen Strukturen schaffen, die Gewalt verhindern, bevor sie entsteht.
Gewalt gegen Frauen darf kein Tabuthema sein – heute nicht und an keinem anderen Tag im Jahr. Wir stehen fest an der Seite der Betroffenen und setzen uns für ein Brandenburg ein, in dem alle Menschen sicher und selbstbestimmt leben können.