






Der 27. Januar ist ein Tag des Innehaltens und der tiefen Verpflichtung. Als Internationaler Holocaustgedenktag erinnert er uns an die Befreiung des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau und an die Millionen Menschen, die dem beispiellosen Terror des Nationalsozialismus zum Opfer fielen.
Ein starkes Zeichen in unserer Stadt
Auch in diesem Jahr sind wir in Bernau zusammengekommen, um die Erinnerung wachzuhalten und ein deutliches Zeichen gegen Antisemitismus, Rassismus und jede Form von Ausgrenzung zu setzen. Das Gedenken fand an verschiedenen Orten unserer Stadt statt, die jeweils ihre eigene, bewegende Geschichte tragen:
- Mahnmal in Bernau: Im Herzen unserer Stadt gedachten wir derer, die verfolgt und ermordet wurden. Es ist ein Ort, der uns täglich daran erinnert, dass die Würde des Menschen unantastbar ist.
- Ortsteil Schönow: Auch hier wurde im stillen Gedenken an die Opfer erinnert – ein Beweis dafür, dass die Erinnerungskultur in all unseren Ortsteilen tief verwurzelt ist.
- Hoffnungstaler Stiftung Lobetal: Das Gedenken in Lobetal ist von besonderer Bedeutung, da es uns schmerzlich vor Augen führt, dass auch Menschen mit Behinderungen und Kranke Ziel der nationalsozialistischen Vernichtungspolitik waren.
Verantwortung für die Zukunft
Gedenken bedeutet für mich nicht nur den Rückblick in die Geschichte, sondern vor allem den Auftrag für die Gegenwart. „Nie wieder“ ist kein bloßes Versprechen, sondern eine tägliche Aufgabe. Gerade in der heutigen Zeit müssen wir gemeinsam dafür einstehen, dass Intoleranz und Hass in unserer Gesellschaft keinen Platz haben.
Ich danke allen Bürgerinnen und Bürgern sowie den beteiligten Organisationen, die durch ihre Teilnahme an den Gedenkveranstaltungen dazu beigetragen haben, die Stimmen der Opfer unvergessen zu machen.